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November 5th, 2012

Hollern-Twielenfleth vergibt Matchball

SPORT REGIONAL, by tz.

Männer-Verbandsliga: Zwei brisante Volleyball-Partien – Niederlage im Spitzenspiel gegen TV Hambergen

STEINKIRCHEN. „Kein Spieler von uns hat in seiner über 20 Jahre währenden Karriere jemals eine solche Entscheidung erlebt“, ärgerte sich Hollern-Twielenfleths Volleyball-Spielertrainer Thomas Pape. Sein Zorn richtete sich gegen das junge Schiedsgericht in der Verbandsliga-Partie des TSV gegen Mitkonkurrent TV Hambergen. Beim Stand von 13:13 im fünften Satz, dem spielentscheidenden Tiebreak, sprach der überkorrekt pfeifende Spielleiter den Gästen aus Hambergen einen Punkt zu, weil ihnen ein nicht zulässiger Sichtblock die Annahme des gegnerischen Aufschlags erschwert haben soll.
Über diese unsensible Entscheidung regten sich die Hausherren so auf, dass auch der Matchball verlorenging. Mit 2:3 (25:21, 22:25, 9:25, 25:18, 13:15) musste die – bis auf den aus TSV-Sicht grausamen dritten Satz – ausgeglichene Spitzenpartie aus der Hand gegeben werden.
Doch Hollern-Twielenfleths ersatzgeschwächtes Team rächte sich anschließend auf seine Weise an Bremen 1860 II, dem Verein, der im ersten Match des Spieltages das Schiedsgericht gestellt hatte. Die Altländer Gastgeber bezwangen die altersmäßig deutlich jüngere und athletisch überlegene Bremer Truppe in einem reinen Kampfspiel mit 3:0 (25:17, 39:37, 28:26). Allein im rekordverdächtigen zweiten Durchgang wurden 76 Punkte ausgespielt. „Das war häufig jugendlicher Leichtsinn und blinde Gewalt gegen volle Konzentration und einen gut positionierten Block. Zum Glück konnten wir das bis zum Schluss durchhalten“, freute sich nach der Partie Spielertrainer Thomas Pape. Ein wenig Schadenfreude wird auch dabei gewesen sein. (tz)

Stader Tageblatt vom 05.11.2012

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