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Januar 8th, 2013

Eklat um Altländer Volleyballer

SPORT REGIONAL, by tz.

STEINKIRCHEN. Während die Volleyballer des TSV Buxtehude-Altkloster den Jahreswechsel als frisch gebackener NVV-Pokalsieger feiern durften und am Sonnabend gegen Schneverdingen und Hambergen als Verbandsliga-Dritter in die Rückrunde gehen (15 Uhr, Schulzentrum Süd), endete das Jahr 2012 für den TSV Hollern-Twielenfleth mit einer bösen Überraschung.
Der Niedersächsische Volleyball-Verband wertete die letzte Begegnung gegen den TV Baden kampflos zugunsten des Gegners. Hollern-Twielenfleths Spielertrainer Thomas Pape berichtet, was geschehen war: „Das Nachholspiel beim TV Baden war für den 22. Dezember, zwei Tage vor Heiligabend, angesetzt worden. Wir wären trotzdem angetreten, wenn es die Witterungsverhältnisse zugelassen hätten. Doch im Rundfunk war morgens eine Unwetterwarnung herausgegeben worden. Man solle das Autofahren vermeiden, hieß es dort. Wir haben sofort den Staffelleiter und den Gegner informiert, dass wir uns dieser Gefahr nicht aussetzen wollten.“ Doch Staffelleiter Ralf Gewald akzeptierte den Grund des Nichtantretens nicht, sah die Gefährdungslage aufgrund höherer Gewalt anders.
„Wahrscheinlich gingen bei ihm die Alarmglocken an, weil wir kurz vorher versucht hatten, das Spiel aus personellen Gründen zu verlegen“, räumt Thomas Pape ein. Einen Einspruch will der TSV Hollern-Twielenfleth jetzt nicht mehr einlegen. Pape: „Der hat ohnehin ein Problem mit uns.“ Tragisch: Laut Spielordnung hätte die Partie gar nicht ohne Zustimmung des Vereins so neu angesetzt werden dürfen – doch Hollern-Twielenfleth hatte es versäumt, rechtzeitig beim Verband zu protestieren. (tz)

Stader Tageblatt vom 08.01.2013

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