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Volleyball-Landesliga: TSV und VSG im Mittelfeld

LANDKREIS. Sie hätten gewinnen müssen, um das Unheil noch abzuwenden. So aber verloren die Landesliga-Volleyballer des VfL Stade beim TuS Zeven in fünf Sätzen (25:21, 20:25, 19:25, 25:14, 5:15) und schafften es nicht, den direkten Abstiegskonkurrenten vom Relegationsplatz zu verdrängen.

Der TSV Buxtehude-Altkloster II hat den Aufstieg als Dritter nach einer 1:3-Niederlage (17:25, 25:15, 11:25, 19:25) gegen den Meister VSK Osterholz-Scharmbeck und einem 3:2 gegen den TV Oberneuland (25:19, 22:25, 25:21, 14:25, 15:12) verpasst. Trainer Udo Langhoff gab zum Saisonausklang allen Spielern Einsatzzeiten.

Um ihren fünften Tabellenrang zu sichern, musste für die Volleyballerinnen der VSG Altes Land in der Frauen-Landesliga noch ein Satzgewinn in der letzten Begegnung beim TSV Stelle her. Nach dem mit 10:25 verlorenen ersten Durchgang triumphierten die Gäste im zweiten mit 25:15 – der Rest bei der 1:3-Auswärtsniederlage (22:25, 9:25) war Formsache. „Stelle hat verdient gewonnen“, so VSG-Spielerin Britta Naujoks. Ausgeglichen war die Partie, deren Ausgang beiden Teams den Klassenerhalt bescherte, nur im vierten Satz. Davor und danach profitierten sowohl der TSV als auch die VSG nur von den Fehlern der jeweils anderen Mannschaft. Am Ende war die Begegnung durch eine Steller Aufschlagserie schnell entschieden.   (tz)

Stader Tageblatt vom 15.03.2016

Volleyball-Oberliga: Buxtehude-Altkloster verliert

BERSENBRÜCK. Einen Stimmungsdämpfer nannte TSV-Spieler Robert Quast die 0:3-Niederlage (17:25, 24:26, 20:25) von Buxtehude-Altklosters Oberliga-Volleyballern im entscheidenden Duell beim Titelkonkurrenten TuS Bersenbrück. „Aber unsere Ambitionen sind nicht gestorben.“ Weiterhin will der Aufsteiger den Durchmarsch in die Regionalliga schaffen. Dazu müssen sich die Buxtehuder, die Hausherr Bersenbrück in allen Belangen unterlegen waren und nie Zugriff auf die Partie bekamen, zunächst die Vizemeisterschaft sichern.

An Willen fehlt es nicht, wie alle Beteiligten versichern. Doch die letzten Misserfolge haben die Mannschaft offenbar verkrampfen lassen, wie die Körpersprache der Spieler in Bersenbrück zeigte. Um die Qualifikationsspiele zur Regionalliga zu erreichen, muss am kommenden Sonnabend ein klarer Erfolg her. Das sollte machbar sein, denn Gegner ist das Ligaschlusslicht VfL Lintorf II. Doch das allein wird nicht reichen. Gewinnt Verfolger VfR Voxtrup seine beiden letzten Heimspiele klar, ziehen die Osnabrücker noch am TSV Buxtehude-Altkloster vorbei. Einer der Gegner Voxtrups wird Bersenbrück sein – doch ob der feststehende neue Meister noch motiviert genug sein wird, um den Buxtehudern Schützenhilfe zu leisten, weiß niemand. Diese wollen im Rahmen ihrer Möglichkeiten alles tun, um die noch verbliebene Chance auf Rang zwei zu nutzen. „Aber auch wenn wir dieses Ziel nicht erreichen sollten, war es für uns als Aufsteiger eine Hammer-Saison“, hält Robert Quast fest.   (tz)

Stader Tageblatt vom 07.03.2016

7. März 2016

Nummer zu groß

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Volleyball-Verbandsliga: BSV trotz Pleite zufrieden

KARLSHÖFEN. Im Hinspiel waren sie vom Meister noch vorgeführt worden, diesmal konnten die Verbandsliga-Volleyballerinnen des Buxtehuder SV bei der SG Karlshöfen/Gnarrenburg einen Satzgewinn verbuchen. „Unser Ziel, es diesmal besser zu machen, haben wir damit erreicht“, kommentierte BSV-Trainer Sven Kleeblatt die 1:3-Auswärtsniederlage des Teams (12:25, 18:25, 25:21, 6:25).

Wie sich seine Mannschaft im letzten Satz abschießen ließ, schmeckte Kleeblatt nicht. Sie habe nicht ihre beste Leistung abgerufen. Vielleicht habe der BSV zu viel Respekt vor dem phasenweise stark aufspielenden Gegner gehabt, so seine Vermutung. Die SG Karlshöfen/Gnarrenburg, die ihre Mannschaft vor der Saison in die Verbandsliga zurückgezogen und in dieser Spielklasse nie einen ernsthaften Gegner hatte, kehrt ohne eine einzige Niederlage in die Oberliga zurück. Ob die BSV-Frauen als Vizemeister dort auch hinwollen, ist noch offen. Mit mehr Spielen auf höherem Niveau könnte sich seine Mannschaft verbessern, vermutet ihr Trainer.

Stärkste Waffe der Buxtehuderinnen sind ihre gut platzierten Aufschläge, mit denen sie ein spielerisch überlegenes Team wie Karlshöfen/Gnarrenburg erfolgreich unter Druck setzen können. Schwachpunkt ist die Offensivleistung, wenn sich ein Gegner als abwehrstark erweist. „Die Partie haben wir im Angriff verloren“, bestätigte Kleeblatt. Oft hätten seine Angreiferinnen zwei oder drei Chancen gehabt, den Punkt zu machen. „Doch egal, wo wir hingezielt haben, der Ball wurde abgewehrt.“   (tz)

Stader Tageblatt vom 07.03.2016

Volleyball-Landesliga: TSV kann Zweiter werden

LANDKREIS. Eine „ärgerliche, aber vorhersehbare Niederlage“ leisteten sich die zweiten Herren des TSV Buxtehude-Altkloster nach den Worten ihres Zuspielers Jan Kleeblatt in der Volleyball-Landesliga. Ohne gelernten Außenangreifer, stattdessen mit Nachwuchsspielern, unterlag sein Team beim zuvor abstiegsbedrohten SC Heeslingen mit 1:3 (12:25, 15:25, 25:16, 24:26).

„Auch wenn unsere Youngster ihre Sache gut gemacht haben, fehlte die Abstimmung“, so Kleeblatt. Altkloster II hat Aussicht auf die Vizemeisterschaft, doch Schützenhilfe für den VfL Stade, der um den Klassenerhalt kämpft, blieb durch Buxtehudes Pleite aus. Die Nachbarn aus Stade haben jetzt nur noch eine Chance. Sie müssen am letzten Spieltag bei Schlusslicht Zeven II gewinnen, um sich in die Relegation zu retten.

So gut wie gerettet sind die Landesliga-Frauen der VSG Altes Land. Auch wenn die Altländerinnen mit 2:3 (21:25, 25:21, 23:25, 28:26, 18:20) beim Tabellendritten Eiche Horn III verloren – der eine gewonnene Punkt war für sie Gold wert. „Es war super spannend. Per Handy-Chat habe ich so mitgefiebert“, verriet die erkrankte Allrounderin Britta Naujoks, die ebenso wie die Angreiferinnen Sabine Glunde und Meike Völkers ihr Team nicht begleiten konnte. VSG-Trainer Stephan Marquard musste passen. Dank der kämpferischen Leistung der übrigen Mannschaft benötigt die VSG Altes Land in ihrer abschließenden Partie bei den direkten Konkurrentinnen vom TSV Stelle nur noch einen einzigen Satzgewinn, um sich rechnerisch aller Sorgen zu entledigen und der Relegation zu entgehen. Zurzeit steht die VSG auf Tabellenrang fünf. Selbst ein Sprung auf Platz vier ist noch möglich.   (tz)

Stader Tageblatt vom 07.03.2016

7. März 2016

Jork

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Sie lehren ihre Gegner das Fürchten

 Nett sehen sie aus, die Volleyballerinnen von der VSG Altes Land. Weniger nett klingt ihr Schlachtruf , den sie gleich auf Bitte von Moderator Wolfgang von der Wehl vorführen. Foto Richter

ALTES LAND. Dreimal Kentern ist kein Grund aufzugeben, sondern kann für einen Segler sogar eine Chance sein. Warum, das erklärte Matti Pleßmann bei der Ehrung, mit der die Bürgermeister Gerd Hubert und Michael Gosch Sportler des Alten Landes würdigten.

Wie in den vergangenen Jahren hat die Sparkasse Stade-Altes Land am Freitagabend zu einer Feierstunde mit Talkshow in die Jorker Hauptgeschäftsstelle gebeten. Moderator Wolfgang von der Wehl weiß den Sportlern Hintergründiges zu entlocken. Zum Beispiel darüber, warum Matti Pleßmann bei einer Wettfahrt dreimal nacheinander gekentert ist. „War kalt“, berichtete er knapp. Wegen Windstärke sechs fuhren die Veranstalter bei der Regatta schon mit Motorbooten herum und fragten, wer aufhören wollte: „Da habe ich mir natürlich bessere Chancen ausgerechnet, wenn ich zu denen gehöre, die bleiben.“ Am Ende kam der Segler vom Altländer Yachtclub, der seit 1. Mai 2015 im Niedersächsischen-B-Kader segelt, auf den sechsten Platz – den letzten, denn alle anderen hatten aufgegeben.

Wie sie ihre Gegner das Fürchten lehren, führten die jungen Frauen des Volleyball-Teams U20 der VSG Altes Land vor. Auf ihren T-Shirts steht: „Das war kein Block, das war die Altländer Mauer.“ Und das ist noch nichts gegen den Schlachtruf der Regions-Vizemeisterinnen, der jedem klar machte, weshalb sie das Mikrofon abgelehnt hatten.

„Zimmerstutzen“ – diese Disziplin kannte Michael Gosch, Bürgermeister der Samtgemeinde Lühe, bis zur Ehrung der Damenmannschaft der Schützengilde Steinkirchen noch gar nicht. Melanie und Nadine Gudert und Lisa Ebers, die darin die Vize-Landesmeisterschaft und die Vize-Bezirksmeisterschaft errungen haben, klärten ihn auf: Beim Zimmerstutzen handelt es sich um eine bedrohte Gattung, nämlich um eine Büchse mit gezogenem Lauf, die heutzutage gar nicht mehr hergestellt wird.

Im Alten Land hat der Schießsport eben Tradition. Kein Wunder, dass hier viele Ehrungen anstanden: Henrike Minners, Luise Meinking, Paula Strobel und Anna Carlotta Mohrmann aus der Talentschmiede Ladekop wurden Landesmeister und stellten einen neuen Landesrekord auf. Nächstes Ziel: Die deutsche Meisterschaft im August. Der 16-jährige Alexander Meinking wurde bei fünf Starts fünf Mal Bezirksmeister, hat in vier Disziplinen neue Landesrekorde aufgestellt und ist Deutscher Meister im Kleinkaliber liegend 60 Schuss. Olympia in Rio hat er fest im Blick.

Achtung, der Name Meinking fällt gleich zum dritten Mal: Sina Meinking, Nadine Gudert und Tina Eckhoff sind mit ihrer Schülermannschaft A Kreismeisterinnen im Doppel geworden. Die drei Meinkings sind tatsächlich verwandt – ob die Treffsicherheit in der Familie liegt oder die Liebe zum Schießsport einfach ansteckend ist, ließen sie offen.

Auch sportliche Vorführungen gab es auf der Bühne: Talina Bartels, Vize-Landesmeisterin Schülerinnen B im Tischtennis-Doppel, und Tina Eckhoff, Bezirksmeisterin im Doppel, demonstrierten ihr Können kurz live an der Mini-Platte. Nach ihren blitzschnellen Ballwechseln zeigte Patrick Bär vom TuS Jork und der SG Jork/Buchholz, wie spannend Zeitlupe sein kann, wenn ein Turner sich ganz langsam erst den gegrätschten, dann in den gestreckten Handstand hochdrückt. Junge Talente zu entdecken, ist Sache von Petra Risch: Sie wurde für ihre 26-jährige Übungsleitertätigkeit in der sportlichen Früherziehung beim TuS Jork geehrt.

Als Überraschungsgast bat Wolfgang von der Wehl Judith Anlauf vom Ruderclub Süderelbe auf die Bühne. Für die 25-jährige angehende Entwicklungsingenieurin bei Airbus in Stade war es ein kurzer Stopp zwischen zwei Trainingslagern in Portugal und Sevilla. Das Ziel ist Olympia und liegt zum Greifen nahe. Aber es gibt vier deutsche Kandidatinnen, und nur drei dürfen am Ende mit.

Stader Tageblatt vom 07.03.2016

Mit Leidenschaft durchs Leben gehen

von Susanne Franz.

LANDKREIS. Volleyball habe ich als Jugendliche leidenschaftlich gern gespielt. Ein tolles Spiel, bei dem es auf Beweglichkeit, auf Schnelligkeit in der Reaktion und auf ein gutes Zusammenspiel unter den Beteiligten ankommt. Ja, dieses Spiel habe ich geliebt. Blöd nur, wenn man irgendwann keinen Ball mehr zugespielt bekommt, weil die anderen ahnen, dass man den wohl auch wieder versemmeln wird. Um es kurz zu machen: Ich war und bin vollkommen ungeeignet für diesen Sport. Leider. Ich bin zu langsam, ich sehe den Ball nicht richtig und jedes Team, das das Pech hatte, mich in seinen Reihen zu haben, hat das schnell gemerkt und mich einfach nicht mehr angespielt. Außer den Spielerinnen der gegnerischen Mannschaft natürlich. Und das war’s dann. Schade.

Heute gucke ich nur noch zu. Ich glaube, das ist besser für alle. Aber so kann es einem schon mal gehen mit einer Leidenschaft. Ein wenig frustrierend. Aber deshalb aufgeben und lieber ganz ohne Leidenschaften durchs Leben gehen? Ich weiß ja nicht – wäre das nicht einfach nur langweilig? So nach dem Motto: Oh, ist schon wieder Zeit, ins Bett zu gehen, aufzustehen, ssen zu sich zu nehmen? Und nichts dazwischen, wofür das Herz brennt? Keinen Menschen und keine Sache? Wie öde.

In der Kirche geht es auch immer wieder um Leidenschaft, gerade im Augenblick denken wir besonders an die Leidenschaft Gottes für uns Menschen. „Passionszeit“ heißt diese Zeit. Gut zu wissen, dass Gott sich nicht frustrieren lässt von uns, egal, wie schlecht unser Zusammenspiel mit ihm auch immer sein mag. Er wirft uns nicht aus seinem Team, bei ihm werden wir immer wieder „angespielt“ in der Hoffnung, dass wir den einen oder anderen Ball dann doch wieder zurückspielen.

Lassen wir uns anstecken von Gottes Leidenschaft für uns. Schauen sie doch mal wieder vorbei. Bei Gott, im Gebet. Oder auch in der Kirche, im Gottesdienst. Entdecken sie die Leidenschaft Gottes für uns vielleicht ganz neu. Und wer weiß, eventuell auch eine Leidenschaft für sich selbst: In einer musikalischen Gruppe, in einem Gottesdienstteam, bei einem Besuchsdienst, bei der Flüchtlingshilfe, in der Gemeindebriefredaktion oder was es sonst noch in ihrer Kirchengemeinde vor Ort gibt. Nur Volleyball bietet, so weit ich sehen kann, keine Kirchengemeinde an. Schade eigentlich.

Pastorin Susanne Franz schreibt regelmäßig die Kolumne der Kirchen für das TAGEBLATT.

Stader Tageblatt vom 27.02.2016

Frauen-Verbandsliga: BSV-Volleyballerinnen gewinnen entscheidendes Duell gegen Vahrendorf

BUXTEHUDE. Die Volleyballerinnen des Buxtehuder SV haben die erfolgreichste Spielzeit ihrer jüngeren Vereinsgeschichte mit der Gewinn der Verbandsliga-Vizemeisterschaft gekrönt.

Das entscheidende Duell gegen den TV Vahrendorf gewannen die Buxtehuderinnen in eigener Halle mit 3:1 (28:26, 25:18, 15:25, 25:12).

Für BSV-Trainer Sven Kleeblatt war der knapp erkämpfte erste Durchgang der Knackpunkt im Spiel. „Da haben wir es geschafft, einen Rückstand aufzuholen und einen Satzball abzuwehren. Dies war eine Begegnung zweier gleichstarker Mannschaften, und bis zum 18:18 im zweiten Durchgang war die Partie ausgeglichen.“ Dann entschied Stefanie Krackhardt mit einer Angabenserie den Satz zugunsten der Gastgeberinnen, die damit den Verfolgerinnen aus Rosengarten den einen Punkt abgerungen hatten, den sie noch benötigten, um Rang zwei zu sichern. Trainer Kleeblatt gönnte seinen Punktegarantinnen Merlen Görlich und Stefanie Krackhardt anschließend eine Verschnaufpause.

Im vierten Satz sorgte seine stärkste Besetzung, zu der die nach einer Schulterverletzung genesene Diagonalangreiferin Jeannine Behrend gehörte, für klare Verhältnisse. Die herrschten auch im zweiten Spiel des Tages, doch dabei dominierte der neue Meister und Oberliga-Rückkehrer SG Karlshöfen/Gnarrenburg das Geschehen. Die BSV-Frauen, vor der Begegnung theoretisch noch mit Titelchancen, wurden beim 0:3 (17:25, 13:25, 19:25) von ihren Gästen phasenweise an die Wand gespielt. „Da wurde uns eindrucksvoll vor Augen geführt, wie groß der Unterschied zwischen Verbandsliga und Oberliga ist“, so Kleeblatt.   (tz)

Stader Tageblatt vom 23.02.2016

23. Februar 2016

Befreiungsschlag

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Männer-Verbandsliga: TSV schlägt Spitzenteams

STEINKIRCHEN. Überraschend und deutlich haben die Volleyballer des abstiegsgefährdeten TSV Hollern-Twielenfleth ihre beiden Heimspiele gegen die Verbandsliga-Spitzenteams SC Langenhagen und SG Lachendorf/Eschede mit 3:0 gewonnen. Dem 25:23, 25:22, 25:20 über den Tabellenzweiten Langenhagen folgte ein 25:16, 28:26, 25:21 über Liga-Spitzenreiter Lachendorf. „Das war der erhoffte Befreiungsschlag“, sagte Spielertrainer Thomas Pape, denn zeitgleich verlor Abstiegskonkurrent Altwarmbüchen seine beiden Heimspiele.

Für Pape passte an diesem Tag alles zusammen: „Die Spiele waren nicht so deutlich, wie es aussieht.“ Im ersten Spiel waren letztlich die guten Aufschläge und der unbändige Wille, drei Punkte zum Klassenerhalt zu holen, entscheidend. Im zweiten war die Blockstärke der Schlüssel zum Erfolg. Hier war nur der erste Satz deutlich. In den folgenden zwei musste der TSV Rückstände aufholen. Den dritten Durchgang drehte das Team durch mannschaftliche Geschlossenheit und am Ende starke Einzelaktionen von Christoph Völkers und Jan Fitschen. Außerdem hatte Axel Gluth, eigentlich gesundheitlich angeschlagen, einen Bombentag auf der Liberoposition erwischt.

Die Chancen der Altländer auf den Klassenerhalt sind gestiegen. Tabellenrang sechs ist allerdings trügerisch. Um ihn zu sichern, ist mindestens ein klarer Sieg am letzten Spieltag bei Schlusslicht Zeven nötig – und die Konkurrenz muss mitspielen.   (tz)

Stader Tageblatt vom 23.02.2016

23. Februar 2016

Hoffen auf Wunder

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Volleyball-Landesliga: Altkloster und Stade punkten

LANDKREIS. Theoretisch ist vieles möglich in der Volleyball-Landesliga der Männer. So können die Herren des TSV Buxtehude-Altkloster II rechnerisch noch Meister werden, obwohl sie ihre Auswärtspartie bei Ligaprimus TSV Oerel-Barchel mit 2:3 (27:25, 16:25, 25:22, 22:25, 8:15) verloren. „Leider konnten wir uns für die Hinspiel-Niederlage nicht revanchieren“, bedauerte TSV-Spielmacher Jan Kleeblatt.

Der TSV wollte drei Zähler mit nach Hause nehmen, doch herausgekommen ist nur ein Punkt. „Wir haben es heute nicht geschafft, als Einheit auf dem Feld zu agieren. Aber wir haben noch drei Spiele, in denen wir zeigen können, dass doch mehr in dieser Mannschaft steckt“, so Kleeblatt. So viele Gelegenheiten hat der abstiegsbedrohte VfL Stade nicht mehr. Stades Volleyballern, derzeit auf dem vorletzten Rang, bleibt ein Pflichtspiel – gewinnen sie klar beim Tabellenletzten Zeven II, können sie noch hoffen.

Seine Hausaufgaben machte der VfL nur zum Teil. Während es gegen das Mittelfeldteam TV Oberneuland eine 0:3-Niederlage setzte (23:25, 22:25, 18:25), gelang im zweiten Heimspiel ein 3:1-Erfolg über Mitkonkurrent Heeslinger SC (25:18, 24:26, 25:17, 25:8). Wenn alle Abstiegskonkurrenten weiterhin nicht punkten, kann Stade das Wunder Klassenerhalt noch gelingen. Hoffen müssen die Stader dabei auf Schützenhilfe aus der Nachbarschaft. Heeslingen ist nächster Gegner des TSV Buxtehude-Altkloster II.   (tz)

Stader Tageblatt vom 23.02.2016

23. Februar 2016

Volleyball-Verbandsliga:

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BC Cuxhaven verliert beide Spiele

Cuxhavener Nachrichten v. 23-02-2016CUXHAVEN. Die Volleyball-Damen des BC Cuxhaven unterlagen in der Rundturnhalle der SG Delmenhorst-Stenum 2:3 und dem TV Bremen-Walle 1875 1:3.

Im ersten Spiel gegen die SG Delmenhorst-Stenum startete das BCC-Team sehr überlegen. Delmenhorst fand nicht ins Spiel. Nach einer klaren Cuxhavener Führung kämpfte sich Delmenhorst zurück und der Satz war bis zum Ende umkämpft. Am Ende setzte sich Cuxhaven mit 30:28 Punkten durch. Anschließend ging der Faden im Spiel des BCC verloren. Viele leichte eigene Fehler führten dazu, dass Delmenhorst sich absetzte und den Satz klar mit 25:13 gewann. Auch im dritten Satz schlichen sich immer wieder leichte Fehler ein und Delmenhorst nutzte die Unsicherheit bei Cuxhaven. 25:15 gewann Delmenhorst diesen Durchgang. Im vierten Satz fingen sich die BCC-Damen und gestalteten das Spiel offener. Kein Team setzte sich zunächst entscheidend ab und so wurde es am Satzende noch einmal richtig spannend. Cuxhaven gewann den Satz mit 25:21.

Der Tiebreak musste die Entscheidung bringen. Dieser Satz war hart umkämpft. Beim Stand von 10:8 für Cuxhaven prallten Seida Smajlaj und Nadin Freyer beim Versuch, einen Ball zu verteidigen, mit den Köpfen aneinander. Beide Spielerinnen blieben verletzt am Boden liegen. Sie wurden ins Krankenhaus gebracht, schwerere Verletzungen blieben aus, teilte der Verein mit.

Nach der längeren Behandlungszeit wurde der Satz fortgeführt. Der Schock des Unfalls war den BCC-Damen anzumerken und am Ende wurde der Satz mit 12:15 Punkten und so das Spiel mit 2:3 Sätzen verloren.

Direkt im Anschluss war Bremen-Walle der Gegner. Im Cuxhavener Team war der Schock noch zu spüren und es entwickelte sich ein zerfahrenes Spiel. Beide Mannschaften waren verunsichert und machten immer wieder viele leichte Fehler. Am Ende setzte sich der BC Cuxhaven im ersten Satz mit 28:26 durch. In der Hoffnung, jetzt die nötigen Punkte zu holen, wurde das BCC-Spiel immer unsicherer. Die Luft war raus und Bremen-Walle gewann die nächsten Sätze mit 25:17, 25:16 und 25:15.

Es spielten: Miriam Gohde, Lisa Heinsohn, Julia Kopp, Maya Malinova, Vanessa Marx, Ricarda Meinhardt, Hannah Sauer, Tanja Schneider, Jessica Wollnik, Seida Smajlaj und Nadin Freyer.

Cuxhavener Nachrichten vom 23.02.2016

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