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September 8th, 2011

Das Ziel ist die Regionalliga

SPORT REGIONAL, by tz.


Selbstbewusst: Die Volleyballer des TuS Jork sind mit großen Ambitionen in die Oberliga zurückgekehrt. (Foto Schultz)

Volleyball-Oberligist TuS Jork startet mit einem Pokalturnier in die Saison – Ehrgeizige Planung

VON GÜNTHER SCHULTZ

Jork. Nach dem Saisonziel der Jorker Volleyballer gefragt, die gerade in die Oberliga zurückgekehrt sind, antwortet TuS-Trainer Rolf Schmitt (40) ganz unbescheiden: „Wir wollen in die Regionalliga.“

Grund des neuen Selbstbewusstseins: In der gesamten Spielzeit 2010/2011 hatte Verbandsliga-Meister Jork nur lächerliche drei Sätze abgegeben; eine bundesweit beeindruckende Bilanz! Mit dazu beigetragen hatten die beiden starken Neuzugänge Markus Staebner, ein sehr erfahrener Angreifer mit der imposanten Größe von 2,05 Metern, und David Rentzsch (1,90 m), ein ins Alte Land zurückgekehrtes Eigengewächs mit Drittliga-Erfahrung. In diesem Jahr hat sich der TuS Jork weiter entscheidend verstärkt. Große Stücke setzt Rolf Schmitt insbesondere auf Martin Petzold, einen dreißigjähriger Zuspieler, der mit Eimsbüttel und Schüttorf bereits in der 2. Bundesliga gespielt hat. Dazu kommen der 2,02 Meter große Mittelblocker Michael Dodenhoff vom Ortsnachbarn Hollern-Twielenfleth und Talent Sönke Meyer (23) aus Buxtehude-Altkloster, der Angriff und Block verstärken wird. „Das Bild der Mannschaft hat sich gewandelt. Mit Niko Arp, Benjamin Behr, Jan Fitschen, Thorsten Kück, Robert Merkens, Rüdiger Roy, Andreas Stammer, Ulf Stechmann, Patrick Steinmüller, dem 16-jährigen Hamburger Auswahlspieler Finn Schwarmann sowie mit Olaf Schier, Axel Schuback und BSV-Kicker Patrick Seifert, der uns verstärken wird, wenn der Fußball im Winter Pause hat, umfasst der Kader jetzt 18 Spieler“, so Trainer Schmitt. „Um den nächsten Aufstieg zu schaffen, schwitzen alle dreimal wöchentlich im Training.“ Am Sonnabend (10. September, 11 Uhr, Schulzentrum Jork) steht der letzte Härtetest an. In der ersten Runde des Regionalpokals empfängt der TuS Jork unter anderem den Regionalliga-Meister VfL Lintorf sowie den FC Schüttorf 09 zu einem Qualifikationsturnier. Das Pikante daran: Für diese beiden Teams ist es das erste Aufeinandertreffen seit dem Wechsel des Lintorfer Trainers Ralf Bergmann zum Konkurrenten Schüttorf. Und da er den einen oder anderen Leistungsträger mitnehmen wollte, „werden wohl die Funken sprühen“, schmunzelt Schmitt.
www.tus-jork-volleyball.de


DREI FRAGEN AN

ROLF SCHMITT, Volleyball-Trainer des TuS Jork

Tiefstapeln ist nicht mehr

Sie haben den Durchmarsch in die Regionalliga als Saisonziel ausgegeben. Ist das nicht ein bisschen gewagt?
 
Tiefstapeln ist nicht mehr. Auf dem stark besetzten Vorbereitungsturnier bei Bremen 1860 sind wir bis ins Finale vorgestoßen und haben knapp gegen den Regionalligisten verloren. Wir waren auf Augenhöhe. obwohl Spieler fehlten.

In der Saison 2009/2010 stieg der TuS gleich wieder aus der Oberliga ab. Was macht Sie so sicher. dass es diesmal besser läuft?

Unser Kader hat in diesem Jahr die Größe und die Stärke, etwas in der Oberliga zu bewegen. Vor allem haben wir jetzt an allen Spieltagen zwei Top-Leute im Zuspiel dabei.

Mittlerweile sind Sie 15 Jahre Trainer beim TuS Jork. Macht Sie das stolz?

Bei meinem Amtsantritt hab ich den jungen Spielern prophezeit, dass ich als Trainer noch sie und ihre Kinder aufwachsen sehen werde, und ich habe ungläubiges Staunen geerntet. Es freut mich, dass es genauso gekommen ist.

Stader Tageblatt vom 08.09.2011

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