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Oktober 24th, 2012

Der bisherige Tiefpunkt

Lokalsport, by tz.

SG-Volleyballerinnen enttäuschen am Doppelspieltag – obwohl die Voraussetzungen optimal sind

Von Tobias Dohr

Bremen-Nord. Eine am Boden zerstörte Mannschaft und einen sprachlosen Trainer hat der dritte Spieltag in der Volleyball-Verbandsliga 2 der Frauen zurückgelassen. Am Ende verlor die SG Bremen Nord sowohl gegen TV Eiche Horn II als auch den Buxtehuder SV – und enttäuschte dabei fast auf der ganzen Linie.

Ilka Schöning (rechts) musste sich mit der SG Bremen Nord erneut zweimal geschlagen geben. Ilka Schöning (rechts) musste sich mit der SG Bremen Nord erneut zweimal geschlagen geben. © Tobias Dohr

 TV Eiche Horn II – SG Bremen Nord 3:1 (22:25, 25:12, 25:18, 25:10): Am Ende brachen bei den Nordbremerinnen alle Dämme. Und das, obwohl der Spieltag eigentlich optimal für die SG-Damen begonnen hatte. Horn hatte das erste Spiel trotz 2:0-Führung noch mit 2:3 verloren und dementsprechend schwere Beine und leere Köpfe. „Das konnten wir im ersten Satz dann auch super ausnutzen“, sagte SG-Trainer Michael Sörgens. Aus einer guten Annahme heraus setzte Ilka Schöning die Angreiferinnen – besonders Anabelle Schwarz punktete über Außen richtig stark – immer wieder in Szene. Ein gut stehender Block sorgte für eine 17:14-Führung, und eine Aufschlagserie von Anika Lohmann tütete den ersten Verbandsliga-Satzgewinn dann schließlich endgültig ein. Es lief also wunschgemäß beim Sörgens-Team – und dennoch brachen die Gäste danach ein.

Durch viele technische Fehler und verschlagene Angaben geriet das SG-Team bei 9:10 erstmals in Rückstand und aus der Bahn. Mit zwei eigenen Aufschlagserien sorgte Horn schließlich für die Entscheidung im zweiten Satz. Im dritten Durchgang gelang dann immerhin eine kämpferische Steigerung, was denn Satzverlust dennoch nicht verhindern konnte. „Und dann brachen wir total zusammen“, rätselte Sörgens über die Leistung im vierten Abschnitt, in dem den SG-Damen gerade einmal zehn Punkte gelangen. „Was die Mannschaft da abgeliefert hat, dafür kann man sich nur entschuldigen“, so ein komplett enttäuschter SG-Trainer.

Buxtehuder SV – SG Bremen Nord 3:0 (25:7, 25:23, 25:23): Die zweite Partie hatte kaum angefangen, da war der erste Satz auch schon wieder verloren. Gerade einmal 16 Minuten benötigte Buxtehude, um die Nordbremerinnen mit 25:7 in Schach zu halten. Im zweiten Durchgang rissen sich die Sörgens-Schützlinge dann aber endlich wieder am Riemen. Bei 7:6 und 10:8 führten die Gäste sogar zwischenzeitlich, doch dann waren es beim Stande von 23:23 wieder einmal zwei einfache Annahmefehler, die dem Gegner den Satzgewinn praktisch auf dem Silbertablett servierten.

Durchgang drei war dann ein Spiegelbild des vorhergehenden Satzes, mit dem Unterschied, dass nun die SG-Damen konstant einem knappen Rückstand hinterherrannten. Fast alle langen Ballwechsel gingen zudem an die Buxtehuderinnen, sodass die 0:3-Niederlage am Ende nicht mehr abzuwenden war. „Von drei schwachen Mannschaften waren wir eindeutig die schwächste“, fasste Michael Sörgens den Spieltag zusammen. „Mit solch einer Leistung werden wir kaum die Liga halten können. Schade, dass wir die Trainingsleistungen nicht in die Punktspiele übertragen können. Scheinbar brauchen wir einen guten Psychologen.“

SG Bremen Nord: Schöning, Kubiak, Maron, Oelker, Waldoch, Schwarz, Pendzich, Lohmann, Dohr, Blume.

Weser-Kurier vom 24.10.2012

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