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September 30th, 2010

Derbyzeit in der Verbandsliga

NEWS, SPORT REGIONAL, by tz.
Am Wochenende starten die höherklassigen Volleyballteams in die Saison
TuS-Jork_2010Starker Kader: Die Volleyballer des TuS Jork gehen als Favorit in die neue Verbandsliga-Saison. Foto: Schultz

Vier Mannschaften aus dem Landkreis Stade spielen in der Klasse – TuS Jork ist der Favorit

LANDKREIS. Gleich vier Volleyballvereine aus dem Landkreis sind in die neue Verbandsliga-Saison gestartet: TSV-Buxtehude-Altkloster, Buxtehuder SV, TSV Hollern-Twielenfleth und TuS Jork stellen praktisch die Hälfte der Liga. Angesagt sind in dieser Spielzeit also zwölf Lokalderbys –
eine rekordverdächtige Zahl.
Den Auftakt machte das traditionsreiche Altländer Derby zwischen Hollern-Twielenfleth und Jork, das Oberliga-Rückkehrer Jork souverän mit 3:0 für sich entschied (25:18, 25:23, 25:15). Die Jorker, als einzige Kreismannschaft auch für die Endrunde im NVV-Pokal qualifiziert, gehen ohnehin als Favorit in die Saison. Nicht zuletzt wegen ihres starken Kaders: Einschließlich Neuzugang Markus Staebner (2,00 m; ehem. 2. Liga) kann TuS-Trainer Rolf Schmitt auf bis zu 16 nahezu gleichwertige Spieler zurückgreifen.
Davon kann Hollern-Twielenfleths Spielertrainer Thomas Pape nur träumen. Ihm stehen lediglich neun Spieler zur Verfügung – auf dem Papier. Pape: „Die Trainingsbeteiligung ist da schon ein Problem.“ Nach einigen Anlaufschwierigkeiten reichte es im ersten Spiel des Tages zu einem 3:1-Erfolg über den TSV Stelle (21:25, 25:15, 25:17, 25:22). Einen perfekten Start legten die BSV-Volleyballer hin. Ohne Satzverlust schlugen sie mit dem TSV Lesum-Burgdamm (25:13, 25:13, 25:9) und dem VfL Maschen (25:19, 25:18, 25:22) gleich zwei Konkurrenten um den Klassenerhalt. Den wollen sich auch die Buxtehuder Nachbarn vom TSV Altkloster sichern.
Mit einem Durchschnittsalter von knapp unter 24 Jahren sind sie die jungen Wilden in einer eher überalterten Liga. Die etablierten Vereine sind voll des Lobes über den Aufsteiger: „Altkloster spielt einen guten Volleyball und ist eine der wenigen Mannschaften mit Perspektive“, so Rolf Schmitt und Thomas Pape. Den TuS Zeven schlugen die Newcomer um Top-Angreifer Sönke Meyer (1,92 m) glatt mit 3:0; anschließend setzte es jedoch gegen Jahn Schneverdingen schon die erste Niederlage (0:3).
„Wie die Satzergebnisse zeigen (18:25, 23:25, 28:30), haben unsere Jungs eine klasse Moral bewiesen und sich immer wieder herangekämpft“, berichtet TSV-Sprecher Jan Erik Meyer stolz. „Aber wir sind da noch in einer Lernphase.“

Stader Tageblatt vom 30.09.2010

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