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Januar 8th, 2015

Im fünften Anlauf den Aufstieg im Visier

REGIONALSPORT Stade & Buxtehude, by tz.

Volleyballer des TSV Buxtehude-Altkloster wollen nach makelloser Hinserie in der Verbandsliga den Sprung in die Oberliga machen

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Gruppenbild mit Dame: Die Volleyball-Männer des TSV Buxtehude-Altkloster und Trainerin Julia Kaufhold (vorn l.) jubeln nach dem Pokalsieg.<br /><br /><br />

Gruppenbild mit Dame: Die Volleyball-Männer des TSV Buxtehude-Altkloster und Trainerin Julia Kaufhold (l.) jubeln nach dem Pokalsieg   (Foto: HA)

BUXTEHUDE: Sie geben nicht auf. Die laufende Saison 2014/2015 ist bereits der fünfte Versuch der ersten Herrenmannschaft des TSV Buxtehude-Altkloster, den Sprung in die höchste Liga des Volleyball-Verbandes Niedersachsen zu schaffen. Dank einiger Neuzugänge wie Tim Grohmann (Zeven), Vadim Schewtschenko (VG Hausbruch-Neugraben-Fischbek), Benjamin Tietgen (VfL Stade), Ayk Bielke (TuS Jork) und Robert Lawrenz (Weißenfels) und einer intensiven Vorbereitung, wie Trainingslager und mehrere Testspiele, können die Akteure aus Altkloster eine fulminante Hinrunde in der Verbandsliga zwei aufweisen.

Am Ende einer stimmigen Hinrunde stand der Gewinn des NVV-Pokals

So konnte mit zuletzt zwei Siegen in heimischer Halle die Herbstmeisterschaft ohne eine Niederlage und mit insgesamt nur zwei abgegebenen Sätzen gefeiert werden. Optimale 27 Punkte haben sie in neun Spielen geholt. So nah, wie nach dieser Hinrunde, waren sie ihrem Ziel noch nie gekommen. „In dieser Hinrunde stimmte wirklich alles. Selbst wenn es mal engere Spiele in heimischer Halle gegeben hat, konnten wir diese aufgrund der lautstarken Unterstützung unserer Fans gewinnen“, sagt Mannschaftskapitän Christian Schuster. Inzwischen hat sich mit Angreifer Thorsten Kück ein weiterer ehemaliger Jorker Regionalliga-Spieler der Mannschaft angeschlossen, wenn auch nur zur Aushilfe.

Doch der Aufstieg ist noch lange nicht geschafft und es liegen noch harte Wochen vor den Männern um Trainerin Julia Kaufhold. „Vor allem auf das Zusammenspiel von Block und Abwehr wird noch einmal ein besonderes Augenmerk in den nächsten Trainingseinheiten gelegt“, sagt die Trainerin, die sich von der Entwicklung der Mannschaft insgesamt begeistert zeigt. In dem breiten Kader gibt es wenige Leistungsunterschiede zwischen den Akteuren, so dass auch Spieler von der Bank sofort ins Spielgeschehen eingreifen können.

Auch dank dieses breiten Kaders konnten die TSV-Herren einen Tag nach den beiden Pflichtspielsiegen auch beim Pokalfinale in voller Stärke aufspielen. Es war der krönende Jahresabschluss. Das Endspiel des NVV-Landespokal-Wettbewerbs durfte in eigener Halle ausgrichtet werden. Vor einem begeisterten Publikum konnten die TSV-Herren die beiden weiteren Endrundenteilnehmer TSV Giesen III und Wolfenbütteler VC deutlich besiegen. Und am Ende einer sehr stimmigen Hinrunde sich auch noch Pokalsieger nennen.

Nun gilt es für die ersten Herren des TSV Buxtehude-Altkloster, die Leistung der Hinrunde zu untermauern. Denn bereits am 10. Januar startet die Rückserie. Und das erste Spiel im neuen Jahr ist dann auch gleich das Topspiel der Liga. Der TSV Buxtehude-Altkloster muss zum Tabellenführer VfL Uetze reisen. Dieses Spiel ist bereits ein erstes richtungsweisendes Spiel für die zweite Saisonhälfte und für den Ausgang der gesamten Saison.

Mit bereits zwei absolvierten Rückrundenspielen hat sich der VfL Uetze an die Tabellenspitze gesetzt. Somit ist das Ziel für dieses Spiel klar definiert: drei Punkte sollen mit nach Buxtehude genommen und so ein weiteres Ausrufezeichen gesetzt werden. Eine Woche später finden am Sonnanbend, 17. Januar, um 15 Uhr die vorletzten beiden Heimspiele der Saison in der Sporthalle der Berufsschule Buxtehude statt. Späteste4ns dann kann mit zwei Siegen die Tabellenführung wieder zurückgeholt werden.

Für diese Spiele hofft die Mannschaft um Trainerin Julia Kaufhold wieder auf die lautstarke Unterstützung aller Buxtehuder Sportbegeisterten. Damit dann beim Saisonfinale am Sonnabend, 14. März, an gleicher Stelle auch der Aufstieg gefeiert werden kann. „Wir müssen aber weiter hart und konzentriert arbeiten“, weiß Diagonalangreifer Robert Quast.   (HA)

HAMBURGER ABENDBLATT / Harburg & Umland vom 08.01.2015

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