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März 12th, 2012

Jork feiert den Regionalliga-Aufstieg

SPORT REGIONAL, by tz.

Glücksgefühle: Jorks Volleyballer haben den Aufstieg doch noch geschafft! Hier bejubeln (v.l.n.r.) Finn Schwarmann, Martin Petzold, Thorsten Kück und Jan Fitschen einen Big Point.

Jorks Volleyballer auf der Achterbahn der Gefühle – Der Regionalliga-Aufstieg ist sicher – Möglicherweise weitere Aufstiegsspiele

Von Günther Schultz

JORK. Zu feiern gab es zunächst nichts, als sich Jorks Volleyballer im ‚Great Plains‘ in Buxtehude zum gemeinsamen Abschlussabend einfanden. Ihr Ziel, mit zwei Siegen am letzten Heimspieltag direkt in die Regionalliga aufzusteigen, hatten sie nicht erreicht. „Entsprechend bedröppelt waren die Mienen“, so TuS-Coach Rolf Schmitt. Quasi erst zum Nachtisch wurde die Gänsehaut-Nachricht des Tages serviert: Der VCB Tecklenburger Land, Mitkonkurrent der Altländer um die Vizemeisterschaft in der Oberliga, hatte sensationell mit 0:3 bei Schlusslicht Delmenhorst verloren.
Und das hieß: Jorks 3:1-Auftakterfolg über den weiteren Absteiger Lüneburg II (25:21, 15:25, 25:18, 25:16) reichte, um als Tabellenzweiter direkt aufzusteigen. Da machte es auch nichts, dass dem Heimteam der anfangs noch für unerlässlich gehaltene Coup gegen Meister Schüttorf nicht gelang. Die ergrauten Schüttorfer Routiners, Durchschnittsalter satte 43, setzten sich im Endspurt klar mit 3:1 (19:25, 25:21, 25:18, 26:24) gegen die vor allem in den Ballannahme wesentlich inkonstanteren Gastgeber durch. Dazu musste Schüttorfs Spielführer seine Mannen nach verlorenem ersten Durchgang allerdings mit markigen Worten aufrütteln („Wir sind hier in Jork, 68 Prozent reichen nicht“). Denn dem TuS gelang es spätestens, nachdem Robert Merkens die Regie im Zuspiel übernommen hatte, mit dem Meister spielerisch auf Augenhöhe zu sein und ihm bis zum Ende der Partie einen offenen Schlagabtausch zu liefern. Sehr zu Freude der zahlreichen Zuschauer übrigens, die sich in der Halle eingefunden hatten und für lautstarke Unterstützung sorgten. „Dass man in Jork wieder guten Volleyballsport geboten bekommt, hat sich langsam herumgesprochen. Die Zuschauerzahlen steigen“, freute sich Rolf Schmitt.
Womöglich wartet noch ein besonderer Leckerbissen auf das fachkundige Publikum. Schüttorf II könnte als Oberliga-Meister an der Vorqualifikation zur neuen 3.Volleyball-Liga teilnehmen, die der Deutsche Volleyball-Verband zur nächsten Saison einführt. Entscheiden sich Schüttorfs Alte Herren jedoch für die beschaulichere Regionalliga, dürfte der TuS Jork nachrücken – und die Quali-Spiele zuhause ausrichten. Für Schmitt ist das noch Zukunftsmusik.
Sein Dank gilt erst einmal dem eigenen Team („Kampfgeist. Stimmung. Wille. Die Mannschaft hat in dieser Saison viel gearbeitet und sich am Ende nicht die Butter vom Brot nehmen lassen.“) – und der unerwarteten fremden Hilfe: „Wer hätte gedacht, dass die jungen Delmenhorster gegen Tecklenburg trotz ihres bereits feststehenden Abstiegs noch einmal so eine tolle Leistung abrufen?“

Jorks_Angriffs-Flummi_Meyer

In der ersten Partie war Jorks Angriffs-Flummi Sönke Meyer
vom Lüneburger Block nicht zu halten.                    Foto Elsen

Stader Tageblatt vom 12.03.2012

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