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Oktober 28th, 2013

Kampfgeist zu spät geweckt

Sport, by tz.

Die Volleyballer von Bremen 1860 haben gestern in der Regionalliga Nordwest eine 1:3 (17:25, 22:25, 25:22, 20:25)-Niederlage gegen den Spitzenreiter TuS Jork kassiert.

Die Partie zeigte, dass es der Mannschaft von Trainer Jörg Gronert vor allem an einem mangelt: an gelernten Mittelblockern. Die wichtige Blockposition muss Gronert derzeit mit Außenangreifern wie Malte Rieger oder auch Jan Siegmund auffüllen. „Die machen ihre Sache zwar sehr gut, aber in kritischen Situationen fehlt ihnen dort einfach die Spielerfahrung“, sagte Gronert. Im ersten Satz unterliefen den Bremern viele Eigenfehler im Angriff und so überließ man den Gästen viele Punkte ohne Gegenwehr. Im zweiten Durchgang erwachte der Kampfgeist. Der dritte Satz lief dann ausgeglichen mit leichten Vorteilen für die Bremer, die über außen mit Moritz Müller und Kapitän Malte Rieger punkteten. Im vierten Satz zeigten die Gäste dann jedoch, warum sie ganz oben in der Tabelle stehen. Mit konsequenter Blockarbeit und platzierten Angriffen des Jorker Diagonalspielers Sönke Meyer hielten die Gäste die Bremer auf Abstand und bauten mit dem Spielgewinn ihre Tabellenführung aus. „Diesen Sieg haben wir im klassischen Nachbarschaftskampf so nicht erwartet, es kam auf Kleinigkeiten an“, sagte der Jorker Trainer Rolf Schmitt. Gronert sieht die Ursache in der Niederlage auch in Timingproblemen, an denen im Training gearbeitet werden soll.

Bremen 1860: Müller, Mallon, Rieger, Steinmüller, Witt, Thienemann, Schönung, Siegmund, Goldbeck, Sven Gronert Bremen (nok).

Weser-Kurier vom 28.10.2013

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