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August 18th, 2011

Marion Felgentreu hat ein bewegtes Leben

SPORT REGIONAL, by tz.
 Marion_FelgentreuMarion Felgentreu startet am 4. September beim Altstadtlauf in Buxtehude. Foto Scholz

Die Läuferin aus Buxtehude trainiert, um ihre Rückenschmerzen los zu werden – ehrgeiziger Trainingsplan

Tim Scholz

BUXTEHUDE. Sport ist ein fester Bestandteil ihres Lebens. So lange, dass Marion Felgentreu gar nicht genau sagen kann, wie lange bereits. „Seit meiner Jugend“, sagt die 45-jährige Buxtehuderin nach einer Denkpause. Erst Schwimmen, dann Volleyball, jetzt Triathlon.
Der siebte Buxtehuder Altstadtlauf ist gleichzeitig der siebte für Felgentreu. Einmal belegte sie den achten oder neunten Platz, ihr bestes Ergebnis. Für den 4. September gilt: „Ich will die zehn Kilometer unter 50 Minuten schaffen, wenn das Knie hält.“ Die Zuschauer, die Stimmung, die Musik sind Ansporn genug. Nachdem Marion Felgentreu sogar für den TuS Jork in der Regionalliga Volleyball gespielt hatte, kam sie zum Triathlon. „Ballsport kann ich nicht mehr machen“, erzählt sie, „da mein Rücken und meine Knie das nicht mehr mitmachen.“ Der Mehrkampf sei in ihren Augen vielmehr abwechslungsreicher Gesundheitssport – die Rückenschmerzen verschwanden.
Der wöchentliche Trainingsplan ist sehr ehrgeizig: dreimal schwimmen, zweimal laufen und zweimal Rad fahren. Das Pensum könne sie sich zeitlich gut einteilen. „Ich bin meine eigene Chefin“, sagt die Veterinärin, die eine Kleintierpraxis in Buxtehude betreibt.
An der Spree bei Berlin geboren, gehörte Marion Felgentreu zu den ersten DDR-Flüchtlingen, die 1989 über Ungarn ins Auffanglager Friedland kamen. In Buxtehude wurden Marion und Ehemann Ulli Felgentreu aufgenommen und blieben. „Wir hatten uns schnell in diese Stadt verliebt“, sagte Marion Felgentreu am 3. Oktober 2009 im TAGEBLATT. Nicht nur in sportlicher Hinsicht ein bewegtes Leben.


Stader Tageblatt vom 18.08.2011

 

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