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März 12th, 2012

Meister will nicht hoch

SPORT REGIONAL, by tz.

Hollern-Twielenfleths Volleyballer wollen nicht so weit fahren

BUXTEHUDE. „Es ist vollbracht“, freute sich Hollern-Twielenfleths Spielmacher Heiko von Graberg über die gerade gewonnene Meisterschaft in der Volleyball-Verbandsliga. Die stand schon vor dem souverän herausgespielten 3:0 des TSV über Gastgeber TSV Buxtehude-Altkloster II (25:11, 25:17, 25:22) fest, denn die Buxtehuder hatten sich nicht hängenlassen und im ersten Tagesmatch Verfolger TSV Stelle zwei Sätze abgeknöpft (16:25, 25:17, 25:21, 27:29, 9:15).
Hollern-Twielenfleth war damit vom Satzverhältnis her nicht mehr einzuholen. Heiko von Graberg: „In dieser Saison hat uns eines stark gemacht: unsere Homogenität. Egal, wer auf dem Feld stand, es hat immer funktioniert.“
Ihre Meisterfeier hielten die Altländer gleich in Buxtehude ab. Bis fünf Uhr früh ging es in einer bekannten Disco hoch her. „Hätte ich gewusst, dass eine Meisterschaft solche Nebenwirkungen hat…“, klagte der eine oder andere party-ungeübte Spieler am nächsten Morgen. Da war bereits klar: Aufsteigen will der Meister nicht. Hollern-Twielenfleths Spieler, zumeist Familienväter, scheuen die weiter entfernt gelegenen Oberliga-Spielorte.
Das wiederum ist die Chance für den TSV-Buxtehude-Altkloster I, die solche Reisen gerne auf sich nehmen würden. Sie verloren zwar mit 1:3 (16:25, 24:26, 25:14, 23:25) beim Ligadritten Bremen-Walle 1875, könnten aber als Vierter dank Hollern-Twielenfleths Verzicht in die Relegation rücken.

Stader Tageblatt vom 12.03.2012

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