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Mai 10th, 2014

Mit neuem Trainer in die Volleyball-Bundesliga

REGIONALSPORT Stade & Buxtehude, by tz.

SVG Lüneburg verpflichtet früheren Nationalspieler und Bundesligastar Stefan Hübner als Nachfolger von Michael Merten. Nur sechs Schlüsselspieler aus dem bisherigen Kader haben neue Verträge erhalten.

Von Günther Bröde
 
HR-Regio-Sport_SVG-Lueneburg
Das zukünftige Führungstrio der SVG Lüneburg: (v.l.) Sportlicher Leiter Bernd Schlesinger, Trainer Stefan Hübner und Manager Andreas Bahlburg. 
 
LÜNEBURG. Den Ball flach halten, das ist nichts für Volleyballer. Spätestens nach der dritten Berührung muss das Spielgerät übers Netz gespielt werden und bestenfalls im gegnerischen Feld aufschlagen. Das verheißt ein schnelles Ballspiel und mit hoher Geschwindigkeit führen auch die Verantwortlichen der SVG Lüneburg ihren Drei-Stufen-Plan zur Etablierung der Volleyballer in der Ersten Bundesliga voran. Mit der Verpflichtung des 245-fachen Nationalspielers, mehrmaligen Volleyballers des Jahres, Olympia- und WM- und EM-Teilnehmers und aktuellen Co-Trainers der deutschen Volleyball-Nationalmannschaft, Stefan Hübner, hievte Andreas Bahlburg, Vorsitzender der SVG Lüneburg und Geschäftsführer der gerade ins Leben gerufenen Spielbetrieb GmbH, das Bundesligaprojekt auf die zweite Stufe.
 
Das Team hinter dem Team steht mit der Gründung der Spielbetrieb GmbH und der damit angestrebten betriebswirtschaftlichen und professionellen Ausrichtung des Managements. Jetzt gilt es, in einem weiteren Schritt die Bundesligamannschaft zusammenzustellen. Nur sechs Schlüsselspieler aus dem bisherigen Kader haben neue Verträge erhalten, nämlich Immo Brüggemann, Patrick Kruse, Falko Steinke, Eugenio Dolfo, Stefan Köhler und Michel Schlien. Bisher einziger Neuzugang ist René Bahlburg, Sohn von Andreas Bahlburg und erfahrener Bundesligaspieler. Mit zwei weiteren Spielern ist sich Andreas Bahlburg bereits handelseinig geworden, zwei junge Talente sollen dazustoßen.
 
Der neue Trainer Stefan Hübner wollte nicht ausschließen, dass auch Spieler aus dem Ausland nach Lüneburg geholt werden. „Drei bis vier gestandene Erstligaspieler werden wir wohl noch brauchen“, sagte der frühere Volleyballstar, der einst unter Lüneburgs Co-Trainer und sportlichen Leiter Bernd Schlesinger vor 19 Jahren seine erste Saison in der Bundesliga beim 1. SC Norderstedt absolvierte. Schlesinger wird bei der SVG Lüneburg in bisheriger Funktion weiterwirken. Andreas Bahlburg nannte Stefan Hübner seinen Wunschkandidaten“, nachdem der bisherige Trainer Michael Merten erklärt hatte, dass er unter den gegebenen Strukturen nicht weitermachen könne. Das Tandem Hübner/Schlesinger sei eine Traumkonstellation.
 
Was Merten zu monieren hatte, war die eigentlich für Spitzenvolleyball ungeeignete Gellersenhalle, die nicht über die erforderliche Deckenhöhe von neun Metern verfügt. Für Stefan Hübner ist das kein Problem: „Es gibt keinen Verein, bei dem die Voraussetzungen perfekt sind.“ In Lüneburg gefalle ihm besonders die positive Stimmung. Hübner: „Ich spüre, dass man hier richtig was bewegen will.“
 
Zwei Jahre lang darf die SVG Lüneburg noch in der Gellersenhalle spielen. Eine bundesligataugliche Spielstätte zu finden ist die dritte Stufe zu einer dauerhaften Etablierung in der Ersten Liga. Stefan Hübner, zuletzt Trainer der Solingen Volleys, hat bei deren Gastspiel in der Gellersenhalle besonders die Atmosphäre beeindruckt. Seinem Engagement in Lüneburg will Hübner, der auch Trainer der deutschen Spitzen-Beacher Alexander Wallenhorst/Stefan Windschleif ist, Vorrang einräumen.
 
Hamburger Abendblatt / Harburg & Umland vom 10.05.2014

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