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April 16th, 2012

Noch eine Hürde bis zum Aufstieg in die Dritte Liga

SPORT REGIONAL, by tz.
Sönke_Meyer-Niko_Arp
Sönke Meyer, Finn Schwarmann, Robert Merkens, Patrick Steinmüller und Niko Arp (von links) feiern Punkte gegen Göttingen.Jürgens

Volleyball: TuS Jork ist durch ein Freilos Zweiter der Vorqualifikation – Nächster Gegner heißt Bonn oder Bocholt

 JORK. Die Volleyballer des TuS Jork durften sich im ersten Spiel der Nordwest-Vorqualifikation zur Dritten Liga über ein Freilos freuen, da von den teilnahmeberechtigten Regionalligisten außer dem Tabellensechsten VSG/ASC Göttingen niemand Interesse an der neu eingeführten Spielklasse gezeigt hatte. Damit waren die Altländer eine Runde weiter.
Der zuvor ungeschlagene Meister der Oberliga-Staffel 2, GfL Hannover, musste dagegen gegen die höherklassigen Göttinger antreten und scheiterte deutlich (16:25, 19:25, 20:25). Das Jorker Team machte es anschließend nicht besser und verlor 18:25, 19:25, 20:25.
Am 5. Mai geht die Qualifikation in Bonn weiter. Dann treffen die Altländer auf einen der beiden Vorqualifikanten aus Nordrhein-Westfalen – TuB Bocholt oder SSF Fortuna Bonn. TuS-Trainer Rolf Schmitt geht davon aus, dass die beiden Teams auf jeden Fall stärker sein werden als die Nordwest-Vertreter. „Da macht es wenig Unterschied, gegen wen man ran muss. Die großen Vereine in NRW haben ganz andere Möglichkeiten als wir Kleinen vom Land.“ Die Chancen seines Teams beziffert Schmitt auf zehn Prozent. Seine Hoffnung: Die neue Amateurklasse unterhalb des Profibereichs 1. und 2. Bundesliga ist bisher noch nicht gut angenommen worden. Möglicherweise können zwei oder mehr Mannschaften aus der Qualifikation in die Dritte Liga nachrücken. Doch was passiert, wenn Jork dabei wäre und die dichtesten Auswärtsspiele plötzlich in Hannover oder Bremen zu bestreiten wären? Wer trägt die höheren Kosten? TuS-Vorsitzender Rainer Gaffron deutet an, dass der Verein sein Aushängeschild nicht im Regen stehenlassen würde. „Grundsätzlich sind wir zwar ein Breitensportverein, aber wenn die Volleyballer sportlich etwas erreichen, dann werden wir das sicher auch fördern.“
Zu welcher Leistung die Altländer fähig sind, wenn sie es schaffen, selbst konstant Druck auf den Gegner auszuüben, zeigten sie zu Beginn des dritten Satzes, als sie gegen die ansonsten vor allem im Angriff überlegenen Göttinger eine 11:5-Führung herausspielten – und das, obwohl eine ganze Reihe von Stammkräften fehlten oder von Trainer Schmitt geschont wurden. Schmitt: „Heute sollten die spielen, die sonst nicht so zum Einsatz kommen, sich im Training aber nie hängenlassen.“


DREI FRAGEN AN

 SÖNKE MEYER, HAUPTANGREIFER DES TUS JORK

Alkoholfrei integriert

Sind Sie zufrieden mit der heutigen Leistung?

Dafür, dass wir nach dem letzten Punktspiel nicht so trainingsfleißig waren und dementsprechend anfangs außer Tritt, war das ganz ok. Das gilt auch für mich. Unter der Woche war ich gesundheitlich etwas angeschlagen.

Im vergangenen Jahr spielten Sie noch für den TSV Buxtehude-Altkloster in der Verbandsliga. Wie war die erste Saison beim TuS Jork?

Anfangs war noch vieles Neuland für mich – ein straff strukturiertes Training, eine harte Vorbereitungsphase und viele taktische wie spielerische Elemente, die ich zuvor so noch nicht gelernt hatte. Das hat mir gut gefallen. Ich hatte keinerlei Probleme, mich in das Team zu integrieren. Mit dazu beigetragen haben mag das alkoholfreie Bier, das es nach dem Training gibt…

Sie sind Jahrgang 1988 und waren in der Oberliga sofort Leistungsträger. Wo soll die sportliche Reise für Sie hingehen?

Im Moment studiere ich Geowissenschaften in Hamburg. Im Oktober bin ich mit meiner Masterarbeit fertig. In der nächsten Saison spiele ich für Jork in der Regional- oder 3.Liga. Was dann kommt, ob ich vielleicht noch einmal höher spiele, weiß ich noch nicht. Das hängt auch davon ab, wo ich Arbeit finde.

(tz) 

Stader Tageblatt vom 16.04.2012

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