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Willkommen in der Volleyball-Region Unterelbe

Mai 6th, 2010

Piraten baggern in der Halle

NEWS, SPORT REGIONAL, by tz.
Dreamteam-Block
Kein Durchkommen: Ein besonderes Lob verdiente sich die Blockarbeit des „Unterelbe Dreamteams“ mit Marc Olszewski und Michael Dodenhoff vom TSV Hollern-Twielenfleth (links). Vorn lauert Zuspieler Robert Mehrkens.
Wolfgang_von_der_Wehl
Alle Hände voll zu tun: Stade-21-Geschäftsführer Wolfgang von der Wehl (Foto, links) bei der Preisverleihung.  Schultz
Abstandhalter

Jedermann-Turnier als Volleyball-Demonstration – Stade 21 und VfL Stade wollen „JeKaMi“ wiederholen

Stade. Der Teilnehmerzuspruch fiel zwar nicht ganz so üppig aus wie erhofft, dennoch kam das vom Sponsorenpool Stade 21 und dem VfL Stade auf die Beine gestellte „JeKaMi“-Volleyballturnier für Jung und Alt bei allen Beteiligten gut an. Das Motto „Jeder kann mitmachen“ nahmen die für Stader Verhältnisse ungeahnten Zuschauermassen spontan an und sorgten für ausgelassene Stimmung.
„Sechs Teams haben wir zusammenbekommen“, berichtet Organisator Petrick Steinmüller nicht ohne Stolz. „Der jüngste Teilnehmer war 11 Jahre alt, die erfahrenste Spielerin 58. Vom Anfänger bis zum Ligaspieler war alles dabei.“ Und jeder hatte seinen Spaß. Teilnehmer und Zuschauer durften außerhalb des Spielfeldes noch an drei Sonderaktionen teilnehmen, bei denen ebenfalls Volleyball im Mittelpunkt stand. Station eins: Ein Schlagwettbewerb, bei dem die höchste Schlaggeschwindigkeit gemessen wurde.
An Station zwei zählte, wie viele Aufschläge bei sieben Versuchen ins Ziel fanden, und im abschließenden Pritschwettkampf musste der Ball in einen Basketballkorb befördert werden. „Größte Attraktion war die Geschwindigkeitsmessanlage. Selbst die Jüngsten kamen beim Angriffsschlag schon auf über 60 km/h.“ Der 14-jährige Emil Niklewski gewann den Tombola-Hauptpreis: Vorausgesetzt er findet einen Fahrer mit Führerschein, ist ihm ein Wochenend-Ausflug in einem Audi A 4 sicher.
In einem Schaukampf wurde auf andere Art Werbung für den Volleyballsport betrieben. Echte Piraten enterten das Spielfeld: Die „Oststeinbek Pirates“, ein Hamburger Regionalligist, enterten das Spielfeld und traten gegen das „Unterelbe Dreamteam“ an – eine elfköpfige Auswahlmannschaft, bestehend aus Verbandsligaspielern des TSV Buxtehude-Altkloster, Buxtehuder SV, TSV Hollern-Twielenfleth und TuS Jork. Die erstmals zusammengestellte Auswahl schlug sich gegen den eingespielten Drittligisten mehr als achtbar, verlor nur mit 1:2 (20:25, 18:25, 25:17). „Schade, dass meine Leute in den ersten Sätzen so schlecht aufgeschlagen haben. Dafür standen wir im Block immer besser,“ sagte Auswahlcoach Volker Hansen vom VfL Stade. Das Gros der Spieler wurde von den ehemaligen Oberligisten Hollern-Twielenfleth und Jork gestellt.
Deutlich wurde, was im Alten Land sportlich alles möglich wäre, wenn diese beiden bisher konkurrierenden Vereine miteinander kooperieren würden. Zarte Ansätze gibt es. Patrick Steinmüller: „Wir Spieler haben schon mal überlegt, wie man zusammen trainieren könnte.“

Stader Tageblatt vom 06.05.2010

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