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Mai 10th, 2016

Plötzlich doch noch Regionalligist

SPORT REGIONAL, by tz.

Volleyball: Der TSV Buxtehude-Altkloster schafft trotz verlorener Relegation nachträglich den Aufstieg

BUXTEHUDE. Robert Lawrenz mochte es kaum glauben: Als der Volleyball-Spielmacher des TSV Buxtehude-Altkloster auf den Verbandswebseiten die Spielklasseneinteilung für die nächste Saison in Erfahrung bringen wollte, fand er sein Team, das gerade in der Relegation zur Regionalliga gescheitert war, zu seiner Überraschung nicht in der Oberliga wieder. Sondern bei den Regionalligisten.

Die lapidare Mitteilung des Nordwestdeutschen Volleyballverbandes dazu lautete: Dadurch, dass gleich zwei Mannschaften in die Dritte Liga nachgerückt sind, spielt nun nicht nur der Relegationssieger ASC 46 Göttingen, sondern auch der Zweitplatzierte der Relegation, eben der TSV Buxtehude-Altkloster, in der kommenden Saison in der Regionalliga.

Schön zu wissen, dachte sich Lawrenz, und verbreitete die frohe Kunde eilig per WhatsApp. Insbesondere Julia Kaufhold, die nach dem Spiel gegen Göttingen tränenreich verabschiedete bisherige Trainerin, freute sich unbändig: „Das ist echt ein Ding.“ Nun ist ihre Mission in Buxtehude doch noch von einem herausragenden Erfolg gekrönt worden. Unter ihrer sportlichen Leitung ist der ehemalige Verbandsligist als Aufsteiger direkt in die Regionalliga marschiert.

Für sie eine Nachfolgerin oder ein Nachfolger zu finden, damit tut der Verein sich allerdings noch schwer. „Wir suchen noch“, sagt Abteilungsleiter Robert Quast. Bisher habe man zwar schon Gespräche geführt, aber eine Lösung sei noch nicht in Sicht. „Der neue Trainer sollte genug Motivation und Erfahrung mitbringen, um uns gut auf die Regionalliga einzustellen.“

A-Lizenzinhaberin Marina Cukseeva, die während des Relegationspiels neben Julia Kaufhold auf der Bank saß und die Mannschaft gut kennt, würde beides mitbringen. Sie ist jedoch auch von Zweitligist VT Hamburg (ehemals Aurubis) umworben.   (tz)

Stader Tageblatt vom 10.05.2016

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