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November 19th, 2013

Selbstvertrauen ist zurück

SPORT REGIONAL, by tz.

Volleyball-Verbandsliga: Die Frauen des Buxtehuder SV erkämpfen sich Siege und Platz zwei

 

Da jubeln sie: Die Verbandsliga-Volleyballerinnen des Buxtehuder SV haben sich erst das angeknackste Selbstvertrauen zurück erobert und dann zwei Siege gefeiert. Damit steht der BSV wieder auf Platz zwei der Tabelle.   Foto: Mirow
 

LANDKREIS. TSV Hollern-Twielenfleth stolpert, TSV Buxtehude-Altkloster müht sich – die Männer-Mannschaften hatten in der Volleyball-Verbandsliga Probleme. Dafür haben sich die Frauen des Buxtehuder SV in der Verbandsliga rehabilitiert.

Irgendwie haperte es diesmal an allem. „Neue Aufstellung, diverse Blessuren, mangelnde Konzentration, unterschätzen des Gegners, fehlende mannschaftliche Geschlossenheit, und so weiter und so fort“, zählte TSV-Spielmacher Heiko von Graberg auf, befragt nach den Gründen für die 1:3-Auswärtsniederlage von Hollern-Twielenfleths Verbandsliga-Volleyballern beim TuS Zeven. Eine durchaus überraschende Niederlage, schließlich hatten die Altländer gegen diesen Gegner seit drei Jahren nicht mehr verloren. Vielleicht war gerade dies der Grund, weshalb die TSV-Männer nach dem 25:20-Gewinn des ersten Satzes gedanklich gleich mehrere Gänge zurückschalteten – und im nächsten Satz unversehens mit 0:7 hinten lagen. Nun ging plötzlich nichts mehr. Die Durchgänge zwei, drei und vier mussten teils deutlich, teils ärgerlich knapp weggeben werden (11:25, 23:25, 18:25). Von Graberg: „Ein Albtraum. Ein Eigenfehler reihte sich an den anderen. Wir haben die Zevener Freunde mit teilweise unbeschreiblich slapstickreifen Fehlleistungen regelrecht aufgebaut, so dass sie am Ende verdient gewonnen haben.“

Mehr Mühe, als ihnen lieb war, hatten auch die Nachbarn vom TSV Buxtehude-Altkloster. Zwar gewannen sie ihre Auswärtspartie beim TV Jahn Schneverdingen mit 3:1 (25:13, 25:23, 25:27, 25:14), doch mehr als ein glanzloser Arbeitssieg sprang gegen das Liga-Kellerkind nicht heraus. „Völlig fahrig haben wir trotz 22:17-Führung den dritten Satz aus der Hand gegeben. Da musste unsere Trainerin Julia Kaufhold die Jungs erstmal mit einer klaren Ansprache wachrütteln“, berichtete TSV-Sprecher Jan Erik Meyer.

Nach der bösen 0:3-Abfuhr bei Verbandsliga-Spitzenreiter Habenhausen am Spieltag zuvor war das Selbstvertrauen der BSV-Volleyballerinnen spürbar angeknackst. Das sah auch ihr Trainer Sven Kleeblatt so. „Der Start in den Heimspieltag gegen die SG Bremen-Nord und den TuS Zeven war sehr holprig. Das Habenhausen-Spiel hatte doch Spuren hinterlassen.“ Gegen die als unangenehmer Gegner bekannten Bremerinnen gerieten Kleeblatts Frauen sofort in Rückstand, spielten gehemmt und verloren den ersten Satz verdient mit 19:25. Erst als es ihnen gleich zu Beginn des zweiten Durchgangs gelang, eine kleine Führung herauszuspielen und diese bis zum 25:22-Satzgewinn hielt, war das alte Selbstvertrauen wieder da. Im Vergleich zum verzagten Beginn spielte der Buxtehuder SV jetzt wie befreit auf. Ohne die mentale Handbremse wurden die Bremer Gäste im dritten Durchgang klar mit 25:10 distanziert. Da aber Selbstvertrauen und Lässigkeit dicht beieinander liegen, verschliefen die Buxtehuderinnen den Start in den vierten Satz und lagen auf einmal schon 1:7, 2:8 hinten. Doch sie schafften es, den Rückstand Punkt für Punkt zu verringern. Ina Konetzky brachte ihr Team dann mit einer Aufschlagserie endgültig auf die Siegerstraße. Knapp, aber verdient mit 25:23 gewann der BSV den vierten Satz und damit das Match.

Ebenfalls mit 3:1 (25:20, 19:25, 25:11, 25:13) konnten die diesmal in voller Besetzung angetretenen Gastgeberinnen anschließend die zweite Partie des Tages gegen Liga-Schlusslicht TuS Zeven gewinnen. „Der Satzverlust war unnötig. Da habe ich zu viel gewechselt“, räumte Sven Kleeblatt ein, dessen Mannschaft nun wieder Platz zwei belegt.

Stader Tageblatt vom 19.11.2013

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