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Dezember 1st, 2010

Trotz der beiden Niederlagen ist Aufwärtstrend erkennbar

NEWS, Sport Achimer Kurier/Verdener Nachrichten, by tz.

Fischerhude. Die neue Sportbekleidung brachte den Landesliga-6-Volleyballerinnen des TSV Fischerhude-Quelkhorn noch kein Glück. Der Aufsteiger unterlag sowohl dem noch ungeschlagenen Tabellenführer Buxtehuder SV mit 0:3 (9:25, 16:25, 18:25), als auch dem Tabellensechsten SVG Lüneburg II mit 2:3 (25:18, 18:25, 25:20, 19:25, 5:15). Trotzdem war beim Neuling ein Aufwärtstrend zu erkennen.
Die Ausgangslage gegen den Spitzenreiter war klar. Nicht der Gewinn des Spieles, sondern möglichst viele gelungene Aktionen waren die Zielsetzung. Gegen die Topmannschaft der Liga sollten möglichst viele TSV-Spielerinnen eingesetzt werden, um die gewonnenen Erfahrungen mit in die nächsten Begegnungen zu nehmen. Trainer Bernd Binkowski: „Gegen Buxtehude konnten die Zuschauer ein tolles Spiel sehen. Die nicht nur spielerisch, sondern auch körperlich starke Mannschaft aus Buxtehude – die Spielerinnen waren cirka zehn bis 15 Zentimeter größer – kitzelte so manch eine gelungene Aktion aus unserer Mannschaft heraus“, stellte Binkowski fest. Im zweiten Satz lagen die Fischerhuderinnen zwischenzeitlich sogar mit 10:7 in Führung. Die Routiniers in der Mannschaft des Gegners – mit Erfahrung aus der Regionalliga – ließen letztendlich doch nichts anbrennen. „Die Leistung, die wir gegen Buxtehude gezeigt haben, übertraf meine Erwartungen deutlich“, lobte der Trainer. Die Annahme war sehr stabil.

In der Abwehr wurde die beste Saisonleistung gezeigt. Sicherlich auch ein Verdienst von Svenja Lohöfer, die nach langer Verletzungspause in Teilbereichen wieder spielen konnte.

Im zweiten Spiel gegen SVG Lüneburg II rechnete sich die Heimmannschaft leichte Außenseiterchancen aus. Offen war, ob die Kraft reichen würde. Die Fischerhuderinnen begannen sehr konzentriert und entschieden den ersten Satz sogar mit 25:18 sicher für sich. Das erste Konzentrationsloch im zweiten Satz bestrafte der Gegner mit einer Punkteserie und entschied diesen 25:18 für sich. Noch reichte die Kraft, aber wie lange noch? Im dritten Satz mussten die ersten Spielerinnen erschöpft die Segel streichen. Die eingewechselten Frauen fügten sich aber nahtlos ins Spiel ein. Das reichte nach großem Kampf zum Satzgewinn. Aber der Akku wurde immer schwächer. Der vierte Satz wurde zwar lange offen gehalten, aber im Tiebreak fehlte die Kraft. Somit gingen der fünfte Satz und damit auch das gesamte Spiel an den Gegner aus Lüneburg.

„Von den Ergebnissen mal abgesehen, habe ich eine sehr gute Leistung unserer Mannschaft gesehen. Insbesondere auf die sehr stabile Annahme und die äußerst konzentrierte und effektive Abwehr lässt sich aufbauen. Auch in der Schlussphase haben wir in diesem Bereich eine Top-Leistung geboten. Was uns mit zunehmender Spieldauer fehlte, war die Durchschlagskraft im Angriff. Wir haben einfach zu viele Chancen gebraucht, um letztlich einen Punkt zu machen. Das zehrt an der eigenen Kraft, und die Leichtigkeit im Spiel kommt abhanden“, zog Binkowski ein durchwachsenes Fazit.

Weser-Kurier vom 01.12.2010

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