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Januar 21st, 2014

TuS Jork meldet sich zurück an der Spitze

SPORT REGIONAL, by tz.

Volleyball Regionalliga: Jorker Herren profitieren von Hannovers Patzer

von Günther Schultz

 

Voller Einsatz am Netz: Jorks Blockspieler Sönke Meyer (links) und Benjamin Behr (rechts) versuchen, Bremens Angreifer zu stoppen. Foto Jan-Iso Jürgens
 

JORK. Die Volleyballer des TuS Jork machten ihre Hausaufgaben gut. In eigener Halle schlugen die favorisierten Altländer Bremen 1860 mit 3:1 (25:17, 25:23, 27:29, 25:18) und setzten sich damit wieder an die Spitze der Regionalliga Nordwest. Profitieren konnten sie dabei von der gleichzeitigen 1:3-Niederlage des bisherigen Tabellenführers GfL Hannover gegen den USC Braunschweig.

Durch den eigenen Heimerfolg konnte sich der TuS Jork nun mit drei Punkten Vorsprung von den Hannoveranern absetzen. Gegen Bremen bestimmten die Hausherren von Anfang an das Spiel. Nur im berüchtigten dritten Satz schlichen sich Nachlässigkeiten und Leichtsinn ein und ließen Jork ins Hintertreffen geraten.

Der Rückstand konnte am Ende des Durchgangs zwar noch einmal egalisiert werden, aber nach Abwehr dreier Satzbälle mussten sich die erneut mit nur acht Spielern angetretenen Jorker dann doch knapp geschlagen geben.

Deutlich konzentrierter ging es in den vierten Satz. Schnell war ein Vier-Punkte-Vorsprung herausgespielt. Immer wieder vermochte es der TuS-Block, die Bremer Angriffe zu stoppen, während Jorks Schnellangreifer ihrerseits die entscheidenden Akzente setzen konnten. Hier gelang es vor allem Benjamin Behr, sich auszuzeichnen.

Der letzte Durchgang geriet damit für die Jorker Hausherren zu einer ebenso klaren Angelegenheit wie der erste Satz. Eine insgesamt gute Leistung, die Spielertrainer Martin Petzold Hoffnung macht, dass auch das anstehende schwere Auswärtsspiel bei DJK Füchtel Vechta erfolgreich bestritten werden kann. Gelingt es dem Liga-Spitzenreiter trotz der engen Personaldecke, diesen Leistungsaufschwung beizubehalten, besteht tatsächlich eine realistische Chance für den TuS Jork, um den Titel mitzuspielen. Denn durch Hannovers Patzer hat sich die Tabellensituation entscheidend verändert: Bisher hatte der TuS ein schlechteres Satzverhältnis gegenüber dem punktgleichen GfL – nun können die Altländer die Führung aus eigener Kraft behalten.

Der TuS Jork hofft nun inständig, dass die zuletzt aus unterschiedlichen Gründen fehlenden Angreifer Jan Fitschen und Thorsten Kück ihrem TuS-Team bald wieder zur Verfügung stehen, damit Spielertrainer Martin Petzold wieder mehr Einsatzoptionen zur Verfügung hat.

Stader Tageblatt vom 21.01.2014

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