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November 13th, 2012

VOLLEYBALL

SPORT REGIONAL, by tz.

Jorks Spieler fühlen sich verschaukelt

JORK. „Das war ein glasklarer Regelverstoß“, monierte Rolf Schmitt. Was den Volleyballtrainer des TuS Jork so auf die Palme brachte: In entscheidender Phase der Regionalliga-Begegnung bei Bremen 1860 hatte ein gegnerischer Spieler die Hallenwand zu Hilfe genommen, um einen Ball noch zu retten – eine Aktion, die vom schwachen Schiedsrichtergespann ungeahndet blieb
Nicht die einzige haarsträubende Fehlentscheidung, bei der sich der Spielleiter den Zorn der Altländer zuzog. „Ab Ende des dritten Satz hatten wir mit ihm ein Problem“, so Schmitt. „In Durchgang Vier gab es Gelbe Karten; Wasserflaschen flogen durch die Luft. Das Spiel drohte komplett zu entgleisen.“
Dabei war Aufsteiger Jork drauf und dran gewesen, die Partie beim Tabellennachbarn nach 0:2-Satzrückstand zu seinen Gunsten zu kippen. Mit einem dreifachen Spielerwechsel hatte Rolf Schmitt sein Team wieder auf Spur gebracht. Patrick Seifert und Ulf Stechmann machten ungeachtet der einsetzenden Fehlentscheidungen den Sack zu zum Gewinn des dritten Satzes. Bis zum 11:11 im vierten Durchgang war es nun ein offener Schlagabtausch mit psychologischem Vorteil für die Gäste – doch dann stoppten die Pfiffe des Unparteiischen den Lauf der Jorker erneut. Am Ende stand eine 1:3-Niederlage (12:25, 19:25, 25:21, 21:25), die Beigeschmack hatte.
Doch Trainer Schmitt macht seinem Team Mut. „Ab Satz drei haben wir gut gekämpft, mit einem starken Willen zum Sieg. Das nehmen wir mit in die nächste Partie.“
Am Sonnabend, 17. November, empfängt der Aufsteiger um 18 Uhr in der Halle des Schulzentrums Jork Regionalliga-Spitzenreiter VSG/ASC Göttingen. (tz)

Stader Tageblatt vom 13.11.2012

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