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März 11th, 2013

VOLLEYBALL

SPORT REGIONAL, by tz.

Ein knappes Finale in der Verbandsliga

STEINKIRCHEN. Mit diesem Zieleinlauf hatte keiner gerechnet. Verbandsliga-Primus TV Hambergen verlor überraschend seine beiden finalen Heimspiele gegen einen starken TSV Buxtehude-Altkloster (18:25, 22:25, 23:25) sowie gegen Bremen 1860 II (2:3), so dass der Tabellenzweite TV Baden nur noch beim TSV Hollern-Twielenfleth gewinnen musste, um direkt in die Volleyball-Oberliga aufzusteigen. Doch was heißt nur? Die jungen Badener Talente gingen zwar hochmotiviert in diese Partie, bekamen es aber auf Altländer Seite mit einigen kampferprobten Routiniers zu tun, die sich nach ihrem Pflichtsieg gegen Schlusslicht Altkloster II (3:0) schon auf diese Kür freuten.
Nach anderthalb Stunden stand der interessante Vergleich unentschieden: Hollern-Twielenfleth konnte die Durchgänge eins und drei für sich entscheiden, Baden Satz zwei und vier (25:19, 22:25, 25:22, 18:25). Auch im Tiebreak konnte sich bis kurz vor Schluss kein Team entscheidend absetzen. Doch dann zog Baden zum Endspurt an, lag bereits 13:10 in Führung, als TSV-Spielmacher Heiko von Graberg zum Aufschlag kam: „Es gab nur noch alles oder nichts. Und der Gegner bekam tatsächlich Probleme mit meinen ganz speziellen Flatteraufschlägen…“ Von Graberg gelangen fünf Punkte in Folge – 15:13-Sieg in einem großen Match. Plötzlich lagen die Altländer selbst punktgleich mit Hambergen und Baden an der Spitze. Am Ende gab jeweils ein einziger mehr erzielter beziehungsweise weniger kassierter Satz den Ausschlag in diesem Herzschlagfinale – Hambergen wurde Meister, Hollern-Twielenfleth Dritter.  (tz)

Stader Tageblatt vom 11.03.2013

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