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Dezember 16th, 2014

VOLLEYBALL

SPORT REGIONAL, by tz.

Heimpartie des BSV geht in die Hose

BUXTEHUDE. „Es gibt keine Garantie auf Erfolg“, hatte der Volleyballtrainer des Buxtehuder SV, Sven Kleeblatt, vor den Heimpartien gegen die vermeintlich leichten Gegner SV Arminia Rechterfeld und TSV Bremervörde gewarnt, denn die Verbandsliga ist auch dieser Saison leistungsmäßig sehr ausgeglichen – jeder kann jeden schlagen. Zunächst sah es allerdings so aus, als ob der Spieltag für den Buxtehuder SV zum Spaziergang geraten würde. Leistungsgerecht mit 3:0 (25:12, 25:20, 25:9) wurden die ersatzgeschwächt angetretenen und teilweise überfordert wirkenden Gäste aus Rechterfeld abgefertigt. Beim in stärkster Besetzung angetretenen BSV schien alles zu laufen. Auch im darauf folgenden Match gegen den alten Rivalen TSV Bremervörde hatte die Mannschaft die Partie zunächst im Griff, obwohl der Trainer personell rotiert hatte. Entscheidend absetzen konnten sie sich allerdings nicht, und als der kampfstarke Gegner am Ende aufkam, hatte man dem nichts mehr entgegenzusetzen. Sven Kleeblatt: „Vielleicht hätte ich die Mannschaft da rechtzeitig aufrütteln müssen.“ Wer nach dem 22:25-Satzverlust jedoch gedacht hatte, dass es Kleeblatts Team, zur alten Aufstellung zurückgekehrt, im nächsten Durchgang besser machen würde, sah sich getäuscht. Die Spielerinnen wirkten mit einem Mal verunsichert, was sich vor allem negativ auf die Ballannahme und das Zuspiel auswirkte. Mit 17:25 gaben sie auch den zweiten Satz weg. Im dritten Durchgang lief es zwar phasenweise besser, denn die Buxtehuderinnen hielten nun kämpferisch dagegen. Doch die Bremervörderinnen waren taktisch hervorragend auf ihren Gegner eingestellt und nur äußerst schwer auszuspielen. „Der TSV hat unser System gut durchschaut und die Lücken perfekt ausgenutzt“, zollte Kleeblatt der Leistung des anderen Teams nach der verdienten 0:3-Niederlage Respekt. „Und es hat überrascht, wie gut sie im Aufschlag und in der Abwehr waren. Die Leistung, die nötig gewesen wäre, um diesen Gegner zu schlagen, konnten wir über weite Strecken nicht abrufen.“   (tz)

Stader Tageblatt vom 16.12.2104

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