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Oktober 17th, 2011

Zwei Spiele, zwei Pleiten, kein Satzgewinn

Sport, Sport Achimer Kurier/Verdener Nachrichten, by tz.

Volleyball-Oberliga: TV Jahn Delmenhorst legt Fehlstart hin/0:3 gegen den TuS Jork, 0:3 gegen den FC Schüttorf

Von Gerhard GÖldenitz
Delmenhorst. Schwere Zeiten kommen auf die Volleyballer des TV Jahn Delmenhorst zu. In eigener Halle unterlag der Oberligist sowohl gegen den TuS Jork (14:25, 18:25, 15:25) als auch gegen den FC Schüttorf 09 II (15:25, 19:25, 19:25) klar mit 0:3. Damit blieb das Team zum Saisonstart ohne Satzgewinn.

Die wenigen Zuschauer, die sich in der Halle am Blücherweg verloren hatten, sahen am Sonnabend im ersten Spiel gegen den starken Aufsteiger aus Jork eine völlig verunsicherte Mannschaft des Gastgebers. Vor allem im ersten Satz war die Vorstellung des Teams von Trainerin Susanne Schalk unterirdisch. Zu statisch bewegten sich die Violetten, die durch ihre schwache Annahme entsprechend wenig Druck am Netz aufbauten. Zudem traten immer wieder Abstimmungsschwierigkeiten auf. Die Gäste aus Jork agierten sehr angriffsstark und waren auch in der Abwehr wesentlich beweglicher und willensstärker als Jahn. Das Team hatte sich für das „Abenteuer Oberliga“ mit einigen ehemaligen Spielern aus der Regional- und der Bundesliga verstärkt und präsentierte sich homogen und technisch gut ausgebildet. Nach der traurigen Vorstellung im deutlich verlorenen ersten Durchgang zeigte sich Jahn-Trainerin Susanne Schalk ziemlich frustriert: „Ich habe meinen Spielern vorgeschlagen, das Spiel abzuschenken und sofort auf den Freimarkt zu gehen.“

Trainerin Schalk enttäuscht

Erst mit Beginn des zweiten Satzes wurde es für die Delmenhorster besser. Lange Zeit hielt Jahn mit und zeigte nun auch am Netz einige schöne Aktionen. Da sich aber gerade im Block, der selten seinen Namen wirklich verdient hatte, immer wieder große Lücken auftaten, ging auch Satz zwei an Jork. Kopfzerbrechen bereiteten Schalk auch die vielen Aufschlagfehler, die sich ihr Team leistete. „Insgesamt bin ich enttäuscht über die Vorstellung. Da war jede Trainingsleistung besser“, haderte sie nach Spielende. Das schließlich ein ins Aus geschlagener Aufschlag das Spiel beendete, passte ins Bild.

Vor dem zweiten Spiel gegen den Titelfavoriten aus Schüttorf hatte die Trainerin dann keine Bedenken mehr. „Schlechter können wir nicht mehr spielen“, lautete ihr Kommentar. Die Hausherren zeigten in der Folge eine wesentlich engagiertere Leistung. Nach einigen personellen Umstellungen war jedoch der erste Durchgang eine klare Angelegenheit für die Schüttorfer Regionalligareserve, die mit viel Respekt an die Delme gereist war. Immerhin hatten die Schüttorfer in der Vergangenheit eine ihrer wenigen Niederlagen beim TV Jahn kassiert. Im zweiten Satz zeigten das Schalk-Team eine präsentable Leistung und erspielte sich eine deutlich 9:2-Führung. Vor allem die im ersten Spiel schwachen Matthias Sander und Florian Süßmuth präsentierten sich aufgeweckter. Schüttorf kämpfte sich langsam wieder heran und hatte am Ende den Satz gedreht. Auch im letzten Abschnitt waren die Violetten lange Zeit ebenbürtig, zogen aber erneut den Kürzeren. Trotz der 0:3-Niederlage zeigte sich Schalk weniger enttäuscht: „Mit der gegen Schüttorf gezeigten Leistung können wir leben und darauf aufbauen. Wenn wir uns so präsentieren, habe ich große Hoffnung, am Ende den Klassenerhalt zu schaffen.“

Weser-Kurier / Delmenhorster Kurier vom 17.10.2011

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